133 Daten, AI, Effizienz: Was Unternehmen jetzt wirklich nach vorne bringt
Shownotes
Viele reden gerade über AI. Aber kaum jemand nutzt sie dort, wo sie wirklich hilft: im täglichen Geschäft. Genau das wurde im Gespräch mit Gunther Hahn noch einmal sehr deutlich.
Wir sehen im Markt sehr klar, wo Unternehmen heute hängen: zu viel Aufwand, zu wenig Zeit, zu viele Anfragen, zu wenig Datenqualität. Und genau dort bietet AI sehr konkrete Vorteile. Die wichtigsten Punkte aus dem Austausch lassen sich gut auf drei Erkenntnisse herunterbrechen:
- Zeit ist der entscheidende Faktor: Wenn Ausschreibungen statt in mehreren Wochen in wenigen Tagen vorbereitet sind, verändert das das gesamte Geschäft. Schneller sein heißt heute: mehr Chancen nutzen.
- Ohne gute Daten läuft nichts: AI kann viel, aber nur, wenn die Produktdaten sauber sind. Das ist kein Trend, sondern eine Grundvoraussetzung.
- Der Nutzen kommt vor der Technologie: Nicht jedes Tool bringt Mehrwert. Entscheidend ist, an welcher Stelle AI wirklich Arbeit abnimmt, Prozesse vereinfacht oder die Qualität verbessert.
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00:00:00: Grandios, dass ihr wieder dabei seid
00:00:08: zu einer neuen Folge von insights!
00:00:10: Mein Name ist Joubin Rahimi und heute mit dabei ist Gunther Hahn.
00:00:14: Gunther ist Fellow der TIMETOACT GROUP und Mitarbeiter der synaigy und
00:00:20: freue mich total, dass du heute mit im Studio bist, lieber Gunther.
00:00:23: Vielen Dank für die Einleitung, lieber Joubin.
00:00:25: Gerne. Magst du zwei, drei Sätze zu dir sagen?
00:00:27: Ja, sehr gerne.
00:00:28: Also wie du schon sagst, ich bin Kollege von dir bei der synaigy,
00:00:33: dort als Principal Partner verantwortlich, eigentlich für drei Bereiche.
00:00:37: Ich unterstütze im Vertrieb, im Consulting, was der Schwerpunkt ist und
00:00:43: zusammen definieren wir neue Produkte, neue Services, weil der Markt verändert
00:00:46: sich ja und da sind wir gemeinsam sehr intensiv tätig.
00:00:49: Ja und Gunther beschäftigt sich mit dem Thema, nicht nur AI, sondern mit dem
00:00:53: Thema, wie kannst du effizienter werden ja auch im Vertrieb?
00:00:56: Und dass ein vorderster Kunden, ja, Scrimage rein, so ein
00:01:01: Football-Touch reinzubringen.
00:01:04: Also was sind so die Themen, die die Kunden gerade bewegen?
00:01:07: Also ich würde das gerne noch ergänzen.
00:01:09: Bevor ich bei der synaigy begonnen habe, war ich die letzten Jahre, das heißt, seit
00:01:12: langer Zeit im technischen Fachhandel, Großhandel, aber auch im B2B-Vertrieb.
00:01:16: Deswegen glaube ich mich, dass ich mich da ganz gut auskenne und kann da
00:01:20: viele Impulse dann auch mitbringen.
00:01:22: Und ja, da verändert sich die Welt total gerade an dieser Stelle.
00:01:26: Wir haben natürlich im Moment natürlich auch die eine oder andere
00:01:28: Herausforderung im Markt.
00:01:30: Wir haben viele, viele Unternehmen, die inzwischen nach langen Jahren Mühen SAP
00:01:35: mehr oder weniger ausgerollt haben oder da noch dran arbeiten,
00:01:39: haben jetzt eine stabile, solide Grundstruktur und plötzlich passiert eine
00:01:42: Veränderung im Markt und eigentlich müssen die Unternehmen jetzt reagieren und sich
00:01:47: flexibel zeigen und anpassungsfähig sein.
00:01:49: Du sagst, da passiert einfach auf einen Schnipp was anderes im Markt.
00:01:53: Was nimmst du da wahr oder was sind die Herausforderungen?
00:01:57: Ja, natürlich, das ist ja nichts Neues, dass der Vertrieb grundsätzlich letztlich
00:02:00: nicht einfacher wird in dieser Zeit.
00:02:02: Wir haben verschiedene, sagen wir mal, Marktfaktoren, die bekannt sind, weshalb
00:02:07: der Markt einfach nicht mehr sich so darstellt wie früher.
00:02:09: Wir haben einen starken, starken Verdrängungswettbewerb in den einzelnen
00:02:13: Gewerken, eigentlich egal, welches Gewerk, ob es ein Hersteller ist im Lichtbereich
00:02:18: zum Beispiel, ob es ein Großhändler ist, Sanitär, Elektrobaustoffe.
00:02:23: Da verändert sich im Moment viel und immer mehr an Mieter schlagen sich immer mit
00:02:28: immer kleiner werdenden Kuchen Und da gehört es natürlich, da
00:02:32: ist es ein wichtiges Thema, eine Effizienz, sogar eine Exzellenz
00:02:37: aufzubauen, um den Vertrieb eben entsprechend aufzustellen.
00:02:40: Und da Gunther und ich ja zusammenarbeiten, weiß ich auch du
00:02:44: hilfst da den Unternehmen dabei.
00:02:45: Was sind so typische Projekte, Mechanismen, Initiativen, die
00:02:50: erfolgreiche Unternehmen machen und sie nach vorne bringen?
00:02:53: Also stell dir vor, wir haben unser
00:02:56: Unternehmen, wir nehmen uns mal so einen Mittelstand oder einen großen Mittelstand
00:03:00: im Produktion und Verbindungshandel, also Großhandel bezeichnet man das.
00:03:03: Du hast ein Sortiment, das ist relativ groß, hat ein paar hunderttausend bis ein
00:03:07: paar Millionen Artikel und du hast auf der anderen Seite die
00:03:10: Kunden und die Kunden digitalisieren das auch.
00:03:13: Jetzt hat der Kunde ein System, du hast ein System als Großhändler und es sind da
00:03:18: immer noch Menschen, immer weniger Menschen, für das Geschäft
00:03:22: verantwortlich und du musst matchen.
00:03:23: Und das wird immer schwieriger.
00:03:25: Also was braucht der Kunde im optimalen Fall und was kann zu dem Kunden wann,
00:03:29: wie und zu welchen Preis anbieten.
00:03:31: Jetzt kann man sagen, das wissen die Mitarbeiter, aber ich glaube, die
00:03:34: Herausforderung ist auch die Demografie, habe ich mitbekommen.
00:03:37: Also das ist die erfahrenen Personen Wissens und die sind bald in Rente.
00:03:45: Ist das so ein großes Thema?
00:03:47: Das ist ein riesengroßes Thema, weil das hat auch was mit Akzeptanz
00:03:50: und Change Management zu tun.
00:03:52: Also wir brauchen für unsere Themen, also ein Kunde kommt mit einem
00:03:59: Auftrag, zum in der Ausschreibung auf ein Unternehmen zu, möchte
00:04:02: das beantwortet haben.
00:04:04: In der Ausschreibung stehen ein paar hundert, paar tausend
00:04:07: Positionszeilen drin und das brauche ich natürlich Mitarbeiterkollegen, die eine
00:04:12: Erfahrung haben, um diese angeforderten Produkte zu übersetzen in Produkte, die
00:04:18: ich im Sortiment habe und anbieten kann.
00:04:20: Und da brauche ich erst mal eine riesengroße Erfahrung, weil so einen
00:04:24: tiefen Sortimentsblick oder auch so einen Blick auf das Gewerk grundsätzlich, das
00:04:29: haben tatsächlich nur die die alten Hasen.
00:04:31: Aber wie du weißt, ist es oftmals so, dass die alten Hasen sich dann vielleicht ein
00:04:34: bisschen schwerer tun mit ganz neuer Technologie.
00:04:38: Und deswegen haben wir da einmal, die werden weniger, die wirklich die Tiefe
00:04:41: haben und die haben zugleich auch so eine gewisse Technikhemmnis Das ist
00:04:45: mehrdimensional, das Problem.
00:04:47: Was ist die Lösung, die du vorschlägst, die dann mit dir und dem
00:04:51: Team implementiert wird?
00:04:52: Ja, also grundsätzlich ist es ja nicht unsere Erfindung mit
00:04:57: AI, was plötzlich zur Verfügung steht. Und Zack.
00:05:01: Dass was uns völlig überrascht hat, alle zusammen.
00:05:04: Also wir fangen natürlich an erst mal mit Daten.
00:05:06: Wir brauchen saubere, gute Produktdaten, mit denen wir dann
00:05:10: gegebenenfalls arbeiten können.
00:05:12: Und dann nehmen wir die Ausschreibung und die Ausschreibung, die kommt in den
00:05:15: unterschiedlichsten Formaten rein.
00:05:17: Standardmäßig im Baustoffhandel ist es zum Beispiel eine GEB-Datei und diese
00:05:22: GEB-Datei wird digital übertragen.
00:05:26: Da wird das Bauvorhaben beschrieben.
00:05:29: Da stehen Dienstleistungen drin, da stehen Produkte drin, da stehen Anzahlen drin, da
00:05:33: sind die Räume beschrieben und die bekomme ich dann und die muss ich dann
00:05:38: matchen mit meinem Sortiment.
00:05:40: Das ist bei uns, wir haben da eine Lösung entwickelt und wir sind dabei, für
00:05:44: verschiedene Anwendungen Das heißt, für verschiedene Kunden die Lösungen
00:05:47: vorzubereiten oder umzusetzen.
00:05:49: Wir lesen diese Gebdatei ein und in der allerersten Stufe bringen wir die
00:05:54: Informationen aufs gleiche Datenformat.
00:05:57: Also dann unterscheiden wir, sind es Produktanforderungen?
00:06:01: Sind es Dienstleistungsanforderungen?
00:06:02: Oder sind es vielleicht nur Lieferhinweise, die der
00:06:05: mögliche Kunde mitgibt?
00:06:06: Das können wir ganz genau klassifizieren, lesen die Datei ein und dann im
00:06:10: einfachsten Sinn haben wir ein Eins-zu-Eins-Match.
00:06:13: Also ein Kunde sucht ein Produkt, wir haben das gleiche Produkt
00:06:16: in unserer Datenbank.
00:06:17: Zusammen können wir im besten Fall über eine EAN oder eine Unique-Nummer
00:06:22: identifizieren und zuordnen.
00:06:24: Oder wir brauchen eine Vektoren-Suche, eine Ähnlichkeitssuche, wo wir ähnliche
00:06:28: vergleichbare Produkte den gesuchten Produkten zuordnen.
00:06:31: Und genau da ist unsere Lösung nämlich besonders stark, weil wir sagen
00:06:35: können: „Was sind ähnliche Treffer?
00:06:38: Sind ähnliche Treffer ähnliche Artikel vom gleichen Hersteller?
00:06:41: Erlauben wir andere Hersteller?
00:06:43: Können wir günstigere Artikel?
00:06:44: Können wir teure Artikel, also so einen Ablift machen?
00:06:47: Oder was ganz viele unsere Kunden inzwischen an unsere Lösung besonders
00:06:52: schätzen: Wir können Eigenmarken positionieren.
00:06:54: Also ein Kunde sucht zum Beispiel eine Gipskartonplatte
00:06:58: und wir haben Genau das gleiche Produkt, das aber nicht eins zu eins das ist, was
00:07:03: in der Ausschreibung steht, haben wir im Sortiment von der Eigenmarke.
00:07:06: Die Marge daran ist doppelt so hoch.
00:07:08: Und für den Kunden sogar günstiger?
00:07:10: Kann für den Kunden günstiger sein.
00:07:12: Dann können wir das zuordnen und können das dann direkt in die
00:07:15: Ausschreibung mit aufnehmen.
00:07:17: Dass du sagen wir, dieser Service, diese Leistungsverzeichnisse dann zu bearbeiten,
00:07:24: was ist der wirkliche Mehrwert?
00:07:26: Also kannst du es mal runterbrechen?
00:07:28: Wie viel zahlt man Zeit?
00:07:31: Sparst du Mitarbeiter oder hast du Potenzial, was anderes damit zu machen?
00:07:35: Ja, also das ist ein brutaler Hebel, was du da ansprichst.
00:07:38: Also wir kennen Unternehmen, ich habe gerade konkrete Anforderungen
00:07:42: im Kopf aus dem Markt.
00:07:44: Das ist ein Unternehmen relativ groß, hat verschiedene Marken, die kriegen 50.
00:07:46: 000 Projektanfragen rein pro Jahr, 50.
00:07:49: 000. Von diesen 50.
00:07:51: 000 können sie ja doch nur 30.
00:07:53: 000 beantworten, weil für 20.
00:07:55: 000 einfach die Zeit fehlt oder die Kompetenz oder sie brauchen zu
00:07:59: lange, ist nicht mehr relevant.
00:08:00: Um so ein Leistungsverzeichnis zu beantworten, die
00:08:04: mehrere tausend Zeilen groß sein können, braucht ein erfahrener Mitarbeiter
00:08:09: zwei, drei, vier Wochen.
00:08:11: Manchmal müssen noch extern angebote vom Hersteller eingeholt werden, manchmal kann
00:08:15: ich direkt bei mir in der Datenbank schauen.
00:08:16: Das Zusammenstellen, das dauert Zeit, bindet Kapazitäten und die
00:08:20: Wahrscheinlichkeit zur Umsetzung ist auch nicht 100%.
00:08:23: Dann kommen auch viele dieser Anfragen doppelt oder dreifach bei dir an.
00:08:29: Das Handwerke eins, Handwerke zwei, Handwerke drei mit der gleichen Baustelle
00:08:32: auf dich zu, rechnest du dreimal.
00:08:35: Idealerweise noch drei Personen rechnen alle.
00:08:38: Ja, natürlich. Wir fangen alle wieder bei null an.
00:08:41: Und unser System, das wir hier im Markt positionieren, ist einfach, das
00:08:48: machen wir in der Schattenverarbeitung.
00:08:49: Das heißt, wir lesen die GEP-Verzeichnisse ein und dann haben wir am nächsten Tag
00:08:53: eben schon ein gewisses Formatching vorgefunden.
00:08:56: Und bei uns ist aber auch ganz wichtig, und das nennen wir „human in the Loop,
00:09:00: dass wir die Fachpersonen mit integrieren in unsere Lösung.
00:09:03: Wir haben da verschiedene Schritte.
00:09:05: Wie gesagt, das Matching, gibt es Eins-zu-Eins-Treffer, eine Vektoren-Suche,
00:09:09: also eine Ähnlichkeitssuche, bis hin zur gestützten Recherche im
00:09:14: Internet Oder wir ziehen teilweise auch Fachdatenbanken hinzu, das ist aber
00:09:19: gewerke oder sortimentspezifisch, dann über die verschiedenen Stufen.
00:09:24: Und da können wir dann sehr, sehr, sehr, sehr, sehr
00:09:31: Wir reduzieren die Zeit, also Go-to-Market, um
00:09:35: wahrscheinlich noch mehr als 80%, weil ein, zwei Tage zur internen Bearbeitung
00:09:42: wird es nach draußen gegeben, übrigens auch vollautomatisiert.
00:09:46: Dann kommen vielleicht noch zwei, drei Tage dazu, aber dann habe ich dann
00:09:49: innerhalb von drei Personentagen und drei Werktagen,
00:09:53: habe ich dann ein komplett durchkalkuliertes Angebot.
00:09:56: Statt zwei Wochen in dem Fall?
00:09:57: Wenn es überhaupt bearbeitet wird.
00:10:00: Und eben auch dadurch, dass ich viel schneller bin, die Treffer viel
00:10:02: qualifizierter sind, das Angebot vielleicht durch einen gewissen
00:10:07: besseren Blick auf die Marge dann günstiger ist, entweder für den
00:10:13: Kunden oder eben auch margenträchtiger für den Händler.
00:10:16: Deswegen ist es sehr, sehr, sehr viel erfolgreicher, als ohne zu tun.
00:10:19: Das war schon mal ein eindrucksvoller erster Prozess.
00:10:22: Welche Themen bewegen denn sonst so den Vertrieb in dem Umfeld?
00:10:26: Also wir haben natürlich, ich hatte es eingänglich schon gesagt, die Produktdaten
00:10:30: Und Produktdaten, wenn ich jetzt ein Großhändler bin, ein
00:10:32: Händler, und habe dann 100.
00:10:33: 000 oder ein paar Millionen Artikel in der Datenbank, die zu synchronisieren.
00:10:38: Auch da setzen wir übrigens AI wieder ein.
00:10:41: Und um Lücken zu füllen, um fehlerhafte Daten zu identifizieren,
00:10:47: um Daten vollständig zu machen, da gibt es ganz, ganz, ganz, ganz viel Einsätze.
00:10:51: Also Daten ist ein Thema.
00:10:53: Dann wird es als wahrscheinlich nächstes oder übernächstes riesengroßes Thema
00:10:58: geben, das nicht mehr Unternehmen mit Unternehmen eins, mit
00:11:03: Unternehmen zwei spricht, sondern da wird es eine Automatisierung
00:11:07: dieser Strecke geben.
00:11:09: Da wird dann also tatsächlich ein Einkäufer und ein
00:11:11: Verkäuferbot aktiviert werden.
00:11:14: Die werden dann miteinander sprechen.
00:11:16: Und dann, das ist übrigens auch in einem anderen Case der Fall, dass wir für
00:11:21: Unternehmen Einkäufe, die unter einem bestimmten Schwellbetrag liegen, komplett
00:11:26: automatisiert steuern können und da eben sehr viel Effizienz in Einkauf bringen.
00:11:35: Das ist ein großes, großes, großes Thema bis hin zu Compliance und
00:11:38: Nachhaltigkeitsthemen.
00:11:40: Das sind direkt zwei Cases in einem, also der Einkäufer und auch der Verkäufer, dass
00:11:44: das automatisiert oder fast vollautomatisiert oder im Rahmen.
00:11:50: Wenn du so in die Zukunft guckst, wie glaubst du, oder müssen sich die
00:11:55: Unternehmen global oder verändern?
00:11:57: So ein bisschen mit so einem Helikopterblick.
00:12:01: Also ich glaube, wir sind im Moment, wo sich viele Unternehmen tatsächlich
00:12:06: der Aufgabe AI oder nicht AI stellen und die diskutieren.
00:12:12: Viele Unternehmen beginnen jetzt mit: Wir erlauben manchen Kollegen, hier OpenAI
00:12:18: zu nutzen oder einen Co-Piloten zu aktivieren und
00:12:22: vielleicht machen wir auch ein Chatbot.
00:12:24: Das ist aber ehrlicherweise bei weitem nicht genug, sondern ich glaube, die
00:12:30: Schlüsselüberlegung ist, wie kann ich die AI-Technologie,
00:12:33: und das ist ganz wichtig, in Kombination mit Datenkompetenz oder Datenexzellenz,
00:12:38: wie kann ich die so kombinieren, dass am Endeffekt für mich ein wirklich
00:12:41: wirtschaftlicher Mehrwert entstehen kann?
00:12:44: Und Da müssen wir rein.
00:12:46: Das ist auch ein Thema, wo es gerade viele Kundenanfragen gibt, genau diesen
00:12:50: Mehrwert zu identifizieren.
00:12:51: Also jetzt nicht zu sagen, wir können AI, „Wir bieten euch eine tolle AI-Lösung an",
00:12:55: sondern „Suche den Mehrwert und finde die Lösung mit entsprechend
00:13:00: einer Technologie". Wie sucht man den Mehrwert?
00:13:04: Erst mal einfach gesagt: „Suche den Mehrwert".
00:13:06: Wo entdecke ich diese Potenziale?
00:13:09: Da muss ich ganz am Anfang anfangen.
00:13:11: Ich fange tatsächlich mit der Marke an.
00:13:13: Ich fange dann auch mit Wer ist der Kunde?
00:13:15: Wer ist die Zielgruppe?
00:13:19: Wie interagiert das Unternehmen zwischen Zielgruppe und Unternehmen zusammen?
00:13:25: Wie passt das?
00:13:27: Um dann eben zu sagen: Wo kann ich mit digitalen Services das unterstützen.
00:13:31: Also ich mache es gerade so.
00:13:32: Das heißt für mich immer Sales Funnel oder Customer Journey.
00:13:34: Also die jetzt wirklich Punkt für Punkt durchgehen und sagen:
00:13:37: Welchen Service brauche ich?
00:13:39: Was kann ich sinnvoll digitalisieren oder sinnvoll mit AI unterstützen?
00:13:44: Und dann entsprechend die Touchpoints zu optimieren.
00:13:46: In dem Nutshell, da wo du die Customer Experience verbessern kannst und
00:13:49: gleichzeitig Effizienzgewinne erhebst, da hast du das größte Potenzial.
00:13:54: Das würde ich jetzt mal so zusammenfassen.
00:13:56: Ja, Customer Experience schon auch vor dem Hintergrund der Digitalisierung der ganzen
00:14:02: Geschäftsbeziehungen und der gesamten Geschäftsprozesse.
00:14:05: Da ist wahrscheinlich eher eine philosophische Diskussion, ob das Customer
00:14:09: Experience ist, wenn ein System mit dem System spricht.
00:14:12: Ich glaube aber, wenn...
00:14:14: Das wäre in der eigenen Folge wert.
00:14:17: Agent Experience.
00:14:20: Ja, aber dahin geht es.
00:14:21: Das siehst du ja, kleiner Exkurs, auch bei den Webseiten.
00:14:24: Endkonsum-webseiten und Webshops haben inzwischen einen wirklich spürbaren Anteil
00:14:30: von AI Bot Traffic und wie gehe ich damit als Webseite Aber nächste Folge.
00:14:36: Das ist im Moment sicherlich ein Thema, wo es im Moment noch eine sehr gute
00:14:42: Möglichkeit gibt zu Positionierung und viel zu wenig Unternehmen denken an
00:14:46: den Bereich, also die Automatisierung der Beschaffungsprozesse.
00:14:51: Super, danke.
00:14:52: Und ich würde gerne abschließen mit einer Frage an dich: Was sind
00:14:58: sinnvolle erste Schritte, ein, zwei, drei Schritte, die Unternehmen machen sollten,
00:15:02: die jetzt davor stehen und sagen: Ich habe mich noch nicht reingekniegt in
00:15:05: das Thema Effizienzgewinne mit AI.
00:15:07: Was wären so die ersten drei Schritte, wo du sagst: Mach das.
00:15:12: Da geht ja schon mal gut los.
00:15:14: Also erst mal ist tatsächlich das Thema Daten und AI, das ist für mich immer eine
00:15:18: Kombination, als Chance zu verstehen und nicht als Problemsituation, beginnt das
00:15:26: Thema bitte nicht mit dem Datenschutz.
00:15:28: Also das ist wichtig und alles kann gelöst werden.
00:15:31: Aber Datenschutz ist so eine Hemmniskeule, die muss dringend im Unternehmen bewertet
00:15:36: und dann eben auch für sich entschieden werden.
00:15:39: Also damit muss man einen guten Konzent schaffen und sich dann einfach auch mutig
00:15:44: den Chancen stellen, die da kommen.
00:15:47: Dann ist es natürlich wichtig, ich brauche einen kompetenten Ansprechpartner,
00:15:50: mit dem ich den Weg gehen kann.
00:15:52: Ich brauche kompetente, flexible, motivierte Kollegen, die auch
00:15:59: das Thema verstehen und auch den Weg mitgehen wollen.
00:16:02: Und dann ist, ich glaube, der wichtigste Schritt, ist anfangen probieren,
00:16:06: zu sagen: Wo kann ich?
00:16:08: Welches Tool kann ich wie einsetzen?
00:16:10: Wo kann ich einen Schritt mehr?
00:16:12: Wo kann ich ein Ergebnis mehr schaffen, um dann eben diese Cases, wenn
00:16:17: ich die identifiziert habe, zu prüfen, bringen die mir was, um
00:16:21: dann eben später richtig zu machen.
00:16:23: Dann eben datenautonom in der Private Cloud oder so zu machen, dass es einfach
00:16:31: datensicher ist und eben auch ausgerollt werden kann.
00:16:36: Und im Endeffekt sagt der Gunther: It's time to act, also einfach
00:16:40: es ist Zeit zum Handeln.
00:16:41: Und mit diesem Aufruf möchte ich auch die insights!
00:16:46: Session heute beenden.
00:16:48: Danke dir, Gunther, für die Insights.
00:16:50: Wenn ihr weiter Interesse habt, könnt unten Kommentare reinschreiben, direkt
00:16:54: mit dem Gunther Hahn in Kontakt treten.
00:16:56: Linkedin versteckt er sich nicht und freue mich auf den Discourse, weil es geht
00:17:03: im Endeffekt ja nicht die einzelne Firma, sondern wir müssen alle
00:17:07: ein Schrittchen nach vorne gehen, damit wir hier auch weiter
00:17:10: eine tolle Zukunft haben.
00:17:11: Danke Gunther, dass du so viel wertvollen Input unseren Kunden gibst.
00:17:15: Danke fürs Zuhören und Zuschauen. Vielen Dank, Joubin.
00:17:19: Gerne.
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